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Forum Beruf 2018

Nach der Schule schon was vor? - Forum Beruf am JKG: innovativ und gut besucht

Seit 20 Jahren bereits organisieren Elternbeiräte der beiden Leonberger Gymnasien das Forum Beruf, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler von JKG und ASG Anregungen für die Zukunft nach dem Abitur holen können. Am Samstag war das JKG turnungemäß Veranstaltungsort dieser kleinen Bildungsmesse.


Die Elternbeiratsvorsitzende Kerstin Balden-Burth freute sich über viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, die ihren Beruf und ihren Studiengang vorstellten. Die vorgestellten Berufe wiesen eine beachtliche Bandbreite auf, von Medizin und Pharmazie über technische Kybernetik bis hin zu Immobilienmakler oder Sozialversicherungsfachangestellter reichte das Spektrum, mit einem Klavier- und Cembalobauer als Vertreter des Handwerks. Weitere handwerkliche Berufe stellten die JKG-Bildungspartner, die Firmen Siemens, Lewa und Brückner mit Auszubildenden, Studierenden sowie Verantwortlichen aus dem technisch-gewerblichen Bereich vor.

Als Novum hielten Professor Volker Jansen, Dekan an Hochschule der Medien, sowie Frau Susanne Kühn von der Arbeitsagentur Stuttgart Vorträge, die sich mit den Anforderungen im Studium und Chancen nach dem Studium befassten, sowie damit, welche attraktiven Alternativen zum Universitäts- und Hochschulstudium bestehen. Alle Vorträge richteten sich vorrangig an die zahlreich erschienen Eltern, die sehr begeistert waren, stifteten die Vorträge doch erhebliche Motivation für die anwesenden Schülerinnen und Schüler. Und diesen wiederum eröffneten sich neue Perspektiven, gerade auch, weil das Studium als eine von mehreren attraktiven Möglichkeiten dargestellt wurde.

Wer bislang keine genaue Vorstellung hatte, konnte im intensiven Gespräch erkunden, wie die vorangegangenen Jahrgänge sich dem Thema der Berufswahl angenähert hatten, um schließlich zu einer Entscheidung zu kommen. Dass BOGY-Praktikum und FSJ oder ein Jahr als BUFDI es ermöglichen, Klarheit über die Ziele zu erlangen, was eventuell vor oder unmittelbar nach dem Abitur so nicht möglich war. Offenbar wurde auch, dass anspruchsvolle technische Ausbildungen wie Mechatroniker auch für Abiturientinnen und Abiturienten ein guter Einstieg in den Beruf sind, zumal man sich dabei ganz praktisch mit den Anforderungen von Technik und Elektronik beschäftigt. Und nicht immer war die erste Wahl diejenige, die sich als die „goldene“ entpuppte, erst ein zweiter Anlauf erwies sich als erfolgsversprechender.

Sowohl Schülerinnen und Schüler wie auch Eltern erhielten zahlreiche wertvolle Impulse, die Präsentierenden stießen auf ein großes Informationsbedürfnis und eine hohe Motivation. So wurde manch Einer dazu angeregt, in einem weiteren Praktikum zusätzliche Erfahrungen zu sammeln.

Michaela Reymann, die BOGY-Lehrkraft am JKG, fühlte sich zudem bestätigt:“ Es ist ganz richtig, die Eltern stärker einzubinden, damit sie noch besser zuhause beraten können.“ Richtig rund wurde die Veranstaltung nicht zuletzt auch deswegen, weil der rührige Schulverein des JKG für einen ansprechenden Rahmen mit Getränken und Gebäck gesorgt hatte.

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