Leitfaden für Eltern am Johannes-Kepler-Gymnasium Leonberg (JKG)

 

 

Herzlich willkommen an unserer Schule. Ihr Kind und somit auch Sie sind neu am JKG, deswegen möchten wir Ihnen ein paar Informationen an die Hand geben, die Ihnen das Zurechtfinden erleichtern sollen. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Elternvertreter Ihrer Klasse, an die Elternbeiratsvorsitzenden oder ggf. an die Schulleitung - überall wird man Ihnen gerne weiterhelfen.

Rahmen der Elternarbeit

Der formale Rahmen für die Elternarbeit ist im Schulgesetz niedergelegt und beinhaltet mehr als die bekannten beiden Elternabende pro Schuljahr. Dort heißt es u.a.:

"Die Eltern haben das Recht und die Pflicht, an der schulischen Entwicklung mitzuwirken. Die gemeinsame Verantwortung der Eltern und der Schule für die Erziehung und Bildung der Jugend fordert die vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Erziehungsträger. Schule und Elternhaus unterstützen sich bei der Erziehung und Bildung der Jugend und pflegen ihre Erziehungsgemeinschaft." 

Die Elternarbeit ist am JKG gerne gesehen und geht über das Formale wie Elternabende und Elternbeiratssitzungen weit hinaus. Der vertrauensvolle Kontakt mit der Schule wird auf vielen Ebenen und bei vielen Anlässen gepflegt.

Vor allem im Bereich dessen, was das Klima einer Klasse und der Schule bestimmt, sind den Eltern nahezu keine Grenzen gesetzt. Diesen Freiraum zu nutzen ist auch deshalb lohnend, weil so ein schulischer Rahmen entstehen kann, der bei den am Schulleben Beteiligten einen hohen Grad der Identifikation entstehen lässt. Nur so - und nicht aus der Summe der Regelungen - gelingt ein positives Miteinander in der Schule. Freiräume sollen genutzt werden, um sich kennen zu lernen, eine gute Atmosphäre zu schaffen und vieles andere mehr. Unerlässlich ist es, dass in alle Aktivitäten bereits im Planungsstadium Schüler/innen und Lehrer, insbesondere die Klassensprecher/innen und die Klassenlehrer/innen eingebunden werden.

Der Schulgemeinschaft ist wichtig, dass

Regelungen am JKG

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Eltern mit der Schule und umgekehrt, so wie es der Gesetzgeber vorgibt, braucht verlässliche Rahmenbedingungen für alle. Mit Zustimmung der Schulkonferenz gelten für unsere Schule folgende Regelungen:

Hausordnung

In der derzeit gültigen Hausordnung lautet die Präambel:

"In einer Schule begegnen sich täglich viele Menschen unterschiedlichen Alters mit verschiedenen Aufgaben und Interessen. Diese Hausordnung soll dem Schulleben einen Rahmen geben, Freiräume gewähren und jeden einzelnen sowie die Gemeinschaft dort schützen, wo Gefährdung, Verletzung oder Schaden drohen. Gegenseitige Achtung und Toleranz sowie Verantwortung für uns und unsere Umwelt sollen das Zusammenleben in der Schule bestimmen und ihr Bild nach außen prägen."

Die detaillierten Regelungen sind in der Hausordnung nachzulesen, die jeder Schüler/jede Schülerin besitzt und die auch in der "Fünferzeitung" abgedruckt ist, welche die Schüler und Schülerinnen zu Beginn ihrer Schulzeit am JKG bekommen.

Stundeneinteilung nach dem neuen Doppelstundenmodell (ab Schuljahr 2014-15)

1. Stunde 7.45 Uhr - 8.30 Uhr
2. Stunde 8.35 Uhr - 9.20 Uhr
1. große Pause 9.20 Uhr - 9.40 Uhr
DS 3./4.  Stunde 9.40 Uhr - 11.10 Uhr
2. große Pause 11.10 Uhr - 11.30 Uhr
DS 5./6.  Stunde 11.30 Uhr - 13.00 Uhr
Mittagspause 13.00 Uhr - 14.00 Uhr
DS 8./9. Stunde 14.00 Uhr - 15.30 Uhr
Pause 15.30 Uhr - 15.40 Uhr
DS 10./11. Stunde 15.40 Uhr - 17.10 Uhr

 

Der Samstag ist unterrichtsfrei. Arbeitsgemeinschaften können bei Bedarf auch samstags stattfinden.

Bei Fächern mit 14-tägigem Unterricht (um einstündige Fächer als sinnvolle Doppelstunden unterrichten zu können - wie z.B. in Sport) ist der Plan "Woche 1/Woche 2" zu beachten. Er wird zu Beginn eines jeden Schuljahres im Jahreskalender/Ferienkalender veröffentlicht.

Bewegliche Ferientage

Die beweglichen Ferientage sind für alle Schulen in Leonberg verbindlich und können sich von den Schulen des Umlandes unterscheiden. Als Leonberger Besonderheit gilt, dass der Haupttag des Pferdemarktes (2. Dienstag im Februar) in der Regel schulfrei ist - beweglicher Ferientag. Die Regelung der beweglichen Ferientage wird meist ein Jahr im Voraus im "Leonberger Ferienkalender" veröffentlicht und über die Schüler/innen den Elternhäusern zugeleitet.

Entschuldigungen wegen Krankheit

Entschuldigungen wegen Krankheit müssen schriftlich erfolgen und spätestens am zweiten Tag nach der Erkrankung vorliegen. (Siehe auch unter Service). Aus der Entschuldigung muss Name und Klasse der Schülerin/ des Schülers hervorgehen sowie die voraussichtliche Dauer der Erkrankung. Die Entschuldigung muss durch den Erziehungsberechtigten oder - bei volljährigen Schülern/innen - durch diese selbst erfolgen. Dies kann auch per Fax, dann aber handschriftlich, vorgenommen werden. Die Schüler/innen sollten selbst dafür sorgen, dass ihnen durch Klassenkameraden die Hausaufgaben bzw. der behandelte Stoff überbracht wird.

Es ist sinnvoll, dass die Eltern zur Information des Klassenlehrers gleich am ersten Tag das Sekretariat von der Erkrankung ihres Kindes unterrichten. Abweichend von der Praxis in Grundschulen können aus organisatorischen Gründen (Fachlehrerprinzip) leider nicht sofort Nachforschungen angestellt oder Rückmeldungen bei Fehlen des Kindes erfolgen.

Bei Unfällen im schulischen Bereich und auf Schulwegen sollten Sie unverzüglich eine Unfallmeldung erstatten, und zwar über die Schule an die Versicherung WGUV. In besonders gelagerten Fällen leistet die WGUV Kostenersatz für Nachhilfe bei Abwesenheit wegen Schulunfällen. Bei Fragen im Zusammenhang mit Schulunfällen hilft Ihnen das Sekretariat oder die Schulleitung gerne weiter.

Beurlaubung vom Unterrichtsbesuch

Anders als bei Entschuldigungen wegen Krankheit (also unvorhersehbar) sind die Ereignisse, die eine Beurlaubung erfordern, in der Regel wenigstens ein oder zwei Tage vorher bekannt (z.B. Beerdigung).

Beurlaubungen können nur im Ausnahmefall und auch nur dann erteilt werden, wenn rechtzeitig schriftlich ein Antrag gestellt wird. Die Schulbesuchsverordnung regelt diese Ausnahmefälle. Es ist im Einzelfall immer gut, wenn die Eltern zuerst mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin (Befreiung bis zu 2 Tagen) oder mit dem Schulleiter (ab 3 Tagen) sprechen, bevor ein Antrag gestellt wird.

Beurlaubungen vom Unterrichtsbesuch können unter Umständen verweigert werden. Eine Beurlaubung zur Verlängerung der Ferien ist nicht möglich. Es ist sicher in aller Interesse, dass auch kurz vor oder gleich nach den Ferien ein geregelter Unterricht erfolgen kann.

Sprechstunden der Lehrer

Ein- bis zweimal jährlich werden die Sprechstunden der Lehrerinnen und Lehrer veröffentlicht. Es ist jedoch nicht sinnvoll, ohne Voranmeldung zu dem betreffenden Lehrer in die Sprechstunde gehen zu wollen, weil er/sie unter Umständen bereits mit anderen Eltern einen Gesprächstermin ausgemacht hat oder eine Vertretungsstunde halten muss. Bitte machen Sie einen solchen Termin vorher aus, entweder durch Anruf im Sekretariat oder über ein kleinen Zettel, den Sie Ihrem Kind für Ihren gewünschten Gesprächspartner mitgeben.

Elternsprechtag

Einmal jährlich kurz nach den Halbjahresinformationen gibt ein Elternsprechtag den Eltern die Möglichkeit, alle Lehrer zu sprechen. Dieser Tag ist nur für kurze Informationen gedacht (ca. 10 Minuten Dauer). Für ausführlichere Gespräche nutzen Sie bitte die Sprechstunden der Lehrerinnen und Lehrer.

Informationsquellen

Damit die Eltern auch weitgehend informiert sind und am schulischen Leben teilnehmen können, sendet die Schule schriftliche Informationen über einen Mailverteiler an die Elternhäuser.  Eltern, die sich nicht in diesem Mailverteiler registrieren lassen möchten, erhalten die Informationen "in Papierform" über ihre Kinder.

Das neue Jahrbuch - früher: Jahresschrift

Zu Beginn eines Schuljahres erscheint das Jahrbuch, herausgegeben vom Schulverein des JKG. Es gibt einen Überblick über schulische und außerunterrichtliche Veranstaltungen während des vergangenen Schuljahres. Es informiert über neue Schüler und Lehrer am JKG und berichtet über Entwicklungen im Schulleben bis hin zur Schulpolitik. Um die Kosten für die Herstellung zu decken, wird um Spenden gebeten.

Internet

Weitere Informationen oder Informationen besonderer Gruppen wie SMV oder Chor sind im Internet unter der Adresse www.jkg-leonberg.de abzurufen.

Einladungen und zusätzliche Informationen

Diese werden nach Bedarf erstellt und über die Schüler verteilt. Die Broschüren, Einladungen und Unterlagen zur Studien- und Berufswahl sind in der Berufsecke zu finden. Da sie sich vorwiegend an ältere Schüler/innen richten, wünscht und erwartet die Schule, das die Jugendlichen sich selbständig darum kümmern. Selbstverständlich können sich darüber hinaus auch die Eltern dort informieren.

Triangel

Die Triangel ist die gemeinsame Mensa von ASG, GHR und JKG: Sie ist eine seit 1990 bestehende Selbsthilfeeinrichtung von Eltern, Schülern und Lehrern dieser 3 Schulen. 2008 wurde der Verein "Trangel e.V." gegründet. Der Vereinsbeitrag kann unter anderem durch ehrenamtliches Kochen entrichtet werden. Seit dem Schuljahr 2009/2010 besteht das neue architektonisch sehr ansprechende Triangel-Gebäude, das von den Schülern der 3 Schulen begeistert angenommen wird. Der Preis für eine Mahlzeit beträgt 3,50 € (Stand Schuljahr 2015-16). Ein modernes Abrechnungssystem per Chipkarte und Informationen über den Speiseplan auf die Handys der Schüler lässt nichts an Innovation unberücksichtigt. Und das Wichtigste: Das von den "Kocheltern" von montags bis donnerstags ehrenamtlich zubeitete Essen schmeckt stets lecker!

Damit diese Einrichtung weiterbestehen kann, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen: Bitte kochen Sie in selbstgewählten Intervallen mit. Melden Sie sich bitte bei Interesse direkt beim Triangelverein. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage der Triangel.

http://www.triangel-leonberg.de/

Essensmarkenverkauf

Die Essensmarken gehören der Vergangenheit an! Nun verfügt die Triangel über ein modernes Chip-System und Kartenlesegerät. Jeder Schüler hat seine eigene Triangel-Chip-Karte, die entweder in der Triangel oder über Homebanking aufgeladen werden kann. Der verfügbare Geldbetrag kann von den Schülern in der Triangel an einem modernen Scanner abgelesen werden.

Weitere Mitwirkungsmöglichkeiten für Eltern

Es gibt eine Fülle von Mitwirkungsmöglichkeiten für Eltern, je nach Interesse und Zeit. Bitte wenden Sie sich, wenn Sie bei einem der nachfolgenden Bereiche mitmachen möchten, an die Elternbeiratsvorsitzenden, sie helfen Ihnen gerne weiter, vermitteln den Kontakt zu den jeweiligen Gruppen und nennen Ihnen Name und Telefonnummer der oder des derzeitigen Verantwortlichen.

Schulverein JKG Leonberg e.V.

Seit 1989 gibt es am JKG einen Schulverein. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Schule und deren Schüler/innen sowie die Elternarbeit ideell und materiell zu fördern. Durch Unterstützung künstlerischer, musischer und kreativer Aktivitäten soll das gute Klima an der Schule gefördert werden. Mitglieder können Eltern, Lehrer, Schüler und Ehemalige werden. Gerade Eltern sind willkommen und können so das außerschulische Angebot mit Ideen und Angeboten bereichern, aber auch "nur" passives Mitglied werden. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 15 Euro.

Kolleg im Kepler

Das "Kolleg im Kepler" ist eine Vortrags-Reihe, die sich zwei bis drei Mal pro Jahr an Schüler, Eltern, Lehrer und eine interessierten Öffentlichkeit wendet. Es werden dort praktische Anwendungen der Naturwissenschaften und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt. Bei der Suche nach geeigneten Referenten helfen uns die Verbindungen, die insbesondere Eltern zu Betrieben, Forschungseinrichtungen oder wissenschaftlichen Publikationsorganen haben. Wenn Sie jemanden wissen, der auf einem interessanten Themengebiet Experte ist, wären wir für einen Hinweis sehr dankbar.

JKG-Team 

Das JKG-Team ist ein offener Gesprächskreis, bestehend aus Eltern, Schulleitung und - je nach Thema - Lehrern und Schülern, der sich regelmäßig trifft und sich über pädagogische Themen austauscht. Diese Gruppe unterstützt dabei die Elternbeiratsvorsitzenden in ihrer Arbeit ganz wesentlich. Tragfähige Vorschläge werden erarbeitet und an die verschiedenen schulischen Gremien weitergeleitet.

Frühstückswochen

Mehrmals im Schuljahr bieten Eltern morgens vor dem Unterricht unterschiedliche Frühstücksbüfetts an - jedesmal unter einem anderen Motto. Damit soll Lust auf Frühstück vermittelt werden, gleichzeitig aber ist das morgendliche Zusammensitzen ein atmosphärischer Gewinn. An manchen Tagen werden auf diese Weise bis zu 250 Frühstückseinheiten ausgegeben und das Ganze wird zum "JKG-Event"! Wenn Sie Frühaufsteher/in sind und Lust haben, bei dieser von den Schüler/innen sehr gut angenommenen Aktion mitzumachen, melden Sie sich bitte bei den Elternbeiratsvorsitzenden.

Schulchor

Es gibt einen in vielfacher Hinsicht "gemischten" Eltern-Lehrer-Oberstufenschüler-Ehemaligen-Chor, der aus Männern und Frauen von JKG und ASG besteht. Chorleiter und Mitglieder freuen sich immer sich über neue Mitglieder. Die Proben finden montags um 20.00 Uhr statt. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte wegen Einzelheiten an die Musiklehrer des JKG.

Forum Beruf.

Eltern organisieren für Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe diese Veranstaltung, die ihnen Orientierungshilfen für die Studien- und Berufswahl sowie Tipps für die Bewerbung geben soll. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Albert-Schweitzer-Gymnasum in jährlichen Wechsel an einem der beiden Gymnasien statt.

Kostüme und Requisiten

Wir haben einen kleinen Kreis von verantwortlichen Müttern für den Theaterkeller, die auch die Näharbeiten koordinieren. Diese Hilfe benötigen wir besonders für unsere stets anspruchsvollen Theateraufführungen. Wenn Sie Interesse haben, die Schule auf diese Weise zu unterstützen und von Schülerarbeit auf ganz andere Weise zu erfahren, melden Sie sich bitte bei den Elternbeiratsvorsitzenden.

Preis für gemeinschaftsdienliches Engagement

Einmal jährlich wird der "Gemeinschaftspreis des JKG" an Schülergruppen oder Einzelpersonen verliehen. Damit soll das Engagement der Schüler/innen, die freiwillig Zeit und Energie für die Schulgemeinschaft aufwenden, gewürdigt werden. Auch möchten wir noch mehr Schüler/innen zu sozialem Verhalten ermutigen. Der Preis wird in der Regel am Ende der Schullaufbahn zuerkannt für langwährendes vorbildliches Verhalten, für dauerhaften Einsatz für die Schulgemeinschaft sowie Eigeninitiative.

Vorschläge können alle einbringen - also Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern. Bitte richten Sie Ihren Vorschlag mit einer kleinen Begründung, warum dieser Schüler oder diese Schülerin den Preis bekommen soll, an den Schulleiter, und zwar bis zum 1. Juni eines jeden Jahres.

Kontakt zur Elternbeiratsvorsitzenden

Falls Sie Fragen zur Elternarbeit an der Schule haben, wenden Sie sich bitte an die Elternbeiratsvorsitzende Frau Kerstin Balden-Burth, balden_burth@hotmail.com