Die Schülermitverantwortung (SMV) - „Was ist das?“

„Es ist uns wichtig, dass Schüler unsere Schule mitgestalten und demokratisch an Schulprozessen beteiligt sind“

Die SMV besteht aus den Schülersprechern, den Verbindungslehrern, den Klassen- und Kurssprechern, deren Stellvertretern und weiteren engagierten Schülern, die in den einzelnen Arbeitskreisen der SMV aktiv sind. Diese setzen sich alle für die Interessen der Schüler ein. Konkret bedeutet dies, dass die SMV bei Veranstaltungen mitarbeitet, Aktionen organisiert und über reines Faktenwissen herausgehende, soziale, persönliche und methodische Kompetenzen vermittelt.

Der Schülervertretung stehen nach der SMV-Verordnung und dem Schulgesetz weitläufige Rechte zu. So hat Sie zum Beispiel das Recht, von der Schulleitung über Angelegenheiten von für sie allgemeiner Bedeutung informiert zu werden (vgl. §67 Abs. 3 SchG). Weiterhin ist sie befugt, an Konferenzen wie beispielsweise der Schulkonferenz, die Mitspracherecht bei allen zentralen Elementen des Schullebens hat, teilzunehmen. Außerdem  kann sie in Konfliktfällen die Interessen aller Schüler oder Einzelner vertreten, beziehungsweise vermitteln (vgl. §67 Abs. 2 SchG). Sie ist nicht nur berechtigt, von der Schulleitung, den Elternvertretern und den Lehrern angehört zu werden und Vorschläge zu machen, sondern darf sich auch im Namen aller Schüler beschweren (vgl. §10 Abs. 1 SMV-VO).

Diese Rechte ergeben sich im weitesten Sinne auch  aus der Verfassung des Landes Baden-Württemberg, in der es heißt:

„Die Jugend ist in den Schulen zu freien und verantwortungsfreudigen Bürgern zu erziehen und an der Gestaltung des Schullebens zu beteiligen“ (vgl. Artikel 21)