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Alla prossima Firenze!

Ende Juli ging es für die Leistungskurse Kunst und Italienisch mit Herr Flöther und Frau Kehl für vier Tage auf eine Fachexkursion nach Florenz. Schon vor der Abreise in die magische, in der Zeit schwebende Stadt war klar : Es wird heiß! Doch auch die explodierenden Temperaturen konnten unsere Vorfreude nicht mindern.

Bei der zwar langen und teilweise schlaflosen, aber aufregenden Nachtreise mit dem Bus kamen wir bereits in Kontakt mit der offenen und herzlichen Art der Italiener. Auch die Pausen boten uns schon Gelegenheit für Schnappschüsse, die auch Herr Flöther direkt nutzte. Nach dem Ankommen am nächsten Morgen konnten wir das Gepäck in unserem Hotel abstellen, das ein sehr authentisches Klima ausstrahlte. Dann konnten wir die Umgebung etwas erkunden und nach einer kleinen Stärkung vor der „Cappelle Medicee“ spürten wir direkt das mediterrane Klima der Stadt. Da die Reise und die Hitze allen etwas zusetzte, machten wir nach dem Beziehen der Zimmer erstmal eine sogenannte “Siesta”, die auch jetzt noch ein beliebter Begriff in der Gruppe ist. Abends ging es dann gemeinsam in ein Restaurant, wo im Voraus schon ein Drei-Gänge-Menü für uns organisiert wurde. Im Anschluss konnte jeder entscheiden, wie er seinen Abend verbringen möchte. Diese Freiheit gab uns die Möglichkeit das anzuschauen, was uns am meisten interessierte und gestaltete die Exkursion offener und lebendiger.

Am nächsten Morgen gab es ein Frühstück „alla italiana“, woraufhin wir uns auf den Weg zu den Uffizien machten. Auch eine Demo vor einem der vielen Kunstwerke konnte uns nicht aufhalten, durch die Gänge mit beeindruckenden Gemälden und Skulpturen zu laufen, deren Flair die italienische Renaissance und das noch anhaltende melancholische und tradierte der Stadt widerspiegeln. Die Italienisch-Schülerinnen durften dort zu ausgewählten Kunstwerken kleine Präsentationen halten, auch der bekannte italienische Poet Dante Alighieri, der Abiturthema im Fach Italienisch sein wird, war dort zu sehen. Nach diesen künstlerisch wertvollen Eindrücken durften wir wieder eigenständig die Stadt erkunden. Enge, sich verzweigende Gassen, kleine Souvenirshops, versteckte Märkte und Kathedralen waren Bestandteil bei der Durchquerung von Florenz. Manche von uns konnten auf den Märkten, in den kleinen Gassen der Stadt, echte Schnäppchen verhandeln, andere mussten für eine Kugel Eis dann doch tiefer in die Tasche greifen. Nach dem Abendessen sind manche von uns gemeinsam mit Frau Kehl und Herrn Flöther zum Ponte Vecchio gelaufen und haben am Fluss Arno dann während des Sonnenuntergangs auch über die Schule hinaus, über die Zeit nach unserem anstehenden Abitur, reden können. In diesem Zusammenhang lässt sich auch erwähnen, dass während der gesamten Exkursion der Lern-Aspekt, trotz viel gegebener Freizeit, nicht zu kurz kam. Die italienische Kultur hat uns das eine oder andere Mal überrascht, doch vor allem konnten die Italienisch-Schülerinnen ihre Sprachkenntnisse vielseitig anwenden.

In der Galleria dell'Accademia, die wir am nächsten Tag besuchten, konnten auch die Künstler unter uns ihr Wissen zu ausgewählten Werken anwenden und den anderen Informationen dazu vermitteln. Am meisten fasziniert hat uns alle aber tatsächlich der David von Michelangelo.
„Jeder weiß, wie David aussieht, aber keiner hat eine Ahnung davon, wie groß diese Skulptur ist.“ Genau das wurde uns dort bewusst. Seine Größe und die Fertigung über drei Jahre hinweg war für alle beeindruckend. Aber nicht nur im Museum ist uns der David begegnet. Seine Präsenz prägt ganz Florenz. In verschiedensten Ausführungen war er zu sehen. Sei es auf einem Straßenschild, oder auf Unterhosen in Souvenirshops. Nach dem Museum wollten wir noch den Dom besuchen, was zu der Uhrzeit aber leider auch viele andere vorhatten, weshalb wir seine Pracht nur von aussen begutachten konnten. Dort haben wir natürlich auch eines der vielen Gruppenbilder geschossen. Am Abend haben sich die Gruppen wieder gemischt und lustige Situationen erlebt.

An unserem letzten Tag haben die Lehrkräfte ein gemeinsames Mittagessen organisiert, bei dem jeder ein Feedback zur Exkursion geben konnte. Dieser Tag bot uns also noch einmal einen schönen Rückblick auf die vergangenen Tage, hielt aber auch neue Entdeckungen bereit, wie beispielsweise die bekannte Markthalle in Florenz. Im Gegensatz zu unserem Bus nach Hause, haben wir es pünktlich, nach dem Abholen der Koffer im Hotel, zum Busbahnhof geschafft. Dort haben wir Mitreisende kennengelernt und dramatische Abschiede miterleben dürfen. Auch eine Polizeikontrolle am frühen Morgen, kurz nach der deutschen Grenze, konnte unserem erfolgreichen Ausflug nichts mehr anhaben!

Im Allgemeinen lässt sich noch sagen, dass die Lehrkräfte uns immer gute Tipps gaben, was wir zusätzlich noch anschauen können, ohne dabei ein striktes, durchgehendes Programm festzulegen, an das sich jeder halten musste. Somit hatten wir die perfekte Mischung aus fesselnden Monumenten, die jeder einmal gesehen haben muss, kleinen Pausen, individueller Erkundung der Stadt und Kontakt mit den gesprächigen Italienern. Auch das gemeinsame abendliche Essen hat jedem gefallen, da man über die gewonnenen Erfahrungen sprechen konnte und damit den Tag schön ausklingen lassen konnte.

Abschließend können wir nur Danke sagen, dass wir nach langer Corona-Pause wieder eine solche Exkursion machen durften. Natürlich auch ein großes Dankeschön an die Lehrkräfte, Frau Kehl und Herrn Flöther und: Alla prossima Firenze!

Maren Rath


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