Zurück zur Übersicht

Chipdesign für grüne Energie entwickelt

Bildrechte: Benjamin Stoltenberg / VDE

Sein Solartracker für grüne Energie läuft und Julian Mörk (17) vom Johannes-Kepler-Gymnasium in Leonberg ist stolz auf sein Projekt. „Man wurde gut angeleitet, welche Module man zuerst integrieren muss. Anschließend konnte ich die Module verbinden und einige Extra-Features einbauen“ sagt er.
In der aktuellen Wettbewerbsrunde von „Invent a Chip“ standen Lösungsstrategien für den Klimawandel, die neue Mobilität und die Energiewende auf dem Programm. Mikrochips können dabei helfen, viele dieser Herausforderungen zu lösen.
Julian Mörk erhält für seine Arbeit ein Preisgeld von 500 Euro. „Stolz bin ich vor allem auf die Effizienz meiner Lösungen“, sagt er.
Die Jury überzeugte er mit seinen Ideen. In dem mehrstufigen Online-Wettbewerb tüftelten rund 1.000 Schülerinnen und Schüler von allgemein- und berufsbildenden Schulen der Klassen 8 bis 13 aus ganz Deutschland. Sie bearbeiteten komplexe Themen der Mikroelektronik und praktische Aufgaben aus dem Ingenieurbereich. „Es ist eine innovative Talentförderung im MINT-Bereich. Wir möchten Mädchen und Jungen an die Zukunftstechnologien heranführen und ihnen zeigen, dass sie komplexe Aufgaben erfolgreich lösen können“, sagt Ansgar Hinz vom VDE.
Die zehn Besten bekamen dazu zusätzlich eine besondere Aufgabe gestellt, die das Institut für Mikroelektronische Systeme an der Universität Hannover entwickelte. Die jungen Chipdesignerinnen und Chipdesigner entwickelten Zusatzfunktionen, kreierten einen komplexen Zähler in echter Hardware und waren dabei extrem schnell und selbstsicher im Umgang mit den neuen Technologien. Sie standen dazu regelmäßig im Austausch mit den Profis des Institutes. „Die Aufgaben mit den Logikgattern und, dass einem alles erklärt wurde, was man brauchte, um die Aufgaben zu lösen, fand ich besonders gut“, sagt der Preisträger aus Leonberg. Durchhaltevermögen, Motivation und Hartnäckigkeit bei der Suche nach Lösungswegen kennzeichnen das Feld der Teilnehmenden in der aktuellen Wettbewerbsrunde. Julian Mörk kann sich vorstellen, demnächst Informatik oder „Informations- und Elektrotechnik“ zu studieren.
Neben den Siegprämien erhalten alle insgesamt zehn Preisträgerinnen und Preisträger Kontakte zu Industrie und Hochschulen, besuchen eine Mikrochip-Fabrik in Dresden und können ein mehrtägiges Praktikum bei Bosch in Reutlingen absolvieren.
„Invent a Chip“ wird in der aktuellen Wettbewerbsrunde von zahlreichen Sponsoren unterstützt: Bosch, Cologne Chip, Globalfoundries, Infineon, Siemens und DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.

Weitere Informationen zum Schülerwettbewerb unter
www.invent-a-chip.de



Zurück zur Übersicht

Datenschutzeinstellungen

Unsere Website verwendet Cookies, um dem Betrieb sowie die Sicherheit unserer Website sicherzustellen. Weiter werden Cookies genutzt um Inhalte zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Details zu den eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung | Impressum

Standard

Tools, die wesentliche Services und Funktionen ermöglichen, einschließlich Identitätsprüfung, Servicekontinuität und Standortsicherheit. Diese Option kann nicht abgelehnt werden.

Analytik

Tools, die anonyme Daten über Website-Nutzung und -Funktionalität sammeln. Wir nutzen die Erkenntnisse, um unsere Produkte, Dienstleistungen und das Benutzererlebnis zu verbessern.