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Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021



In der Woche vom 20. – 24. September 2021 waren am Johannes-Kepler-Gymnasium Leonberg 354 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 8 bis 12 aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Bis zum Schließen des „Wahllokals“ am Freitag um 13 Uhr nahmen 329 Wahlberechtigte davon Gebrauch, was einer Wahlbeteiligung von 92,9 Prozent entspricht. 
Bei der Auszählung der Zweitstimmen konnten die Grünen mit 32,0 Prozent die meisten Stimmen erzielen, gefolgt von der FDP mit 29,0 Prozent. Die ehemals großen Volksparteien CDU und SPD kamen hingegen nur auf 13,4 bzw. 12,8 %. Die Fünfprozenthürde konnten Die Linke mit 2,4 und die AfD mit 1,8 Prozent nicht überschreiten. 
Bei der Auswertung der Erststimmen ergab sich ein ähnliches Bild. Das Direktmandat hätte aus Sicht der Jugendlichen Tobias Bacherle von den Grünen mit 28,7 Prozent gewonnen, dicht gefolgt von Dr. Florian Toncar (FDP) mit 25,3 Prozent und Marc Biadacz (CDU) mit 21,3 Prozent. 
Sehr engagierte Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b führten am Freitagnachmittag die Auszählung durch. Bereits nach knapp 90 Minuten stand das Ergebnis fest. Wahlvorsteher Janne Hielscher konnte keine Beanstandungen bei der Auszählung feststellen, so dass die Daten an die Juniorwahl-Geschäftsstelle nach Berlin übermittelt werden konnten.

Hintergrund Juniorwahl 
Die Juniorwahl zur Bundestagswahl wird gefördert durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für politische Bildung. Bundesweit sind über 4.400 Schulen am Projekt beteiligt – aus Leonberg das JKG. 
Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt. 


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