Berufsorientierung

Verantwortlicher:
 
Pierre Michael
mi@jkg-leonberg.de
 
 

Betriebspraktikum der Klassenstufe 9

Bezug zum Leitbild:

  • Orientierung
  • Erkundung unseres wirtschaftlichen Umfeldes
  • Erwerb von mitmenschlichen Fähigkeiten

Ziele

Die Arbeitswelt mit ihren spezifischen Anforderungen ist unseren Schülerinnen und Schülern vielfach relativ unbekannt. Um ihnen Gelegenheit zu geben, diese Arbeitswelt dort kennen zu lernen, wo dies am besten möglich ist, nämlich vor Ort in den Betrieben, führt das JKG in den neunten Klassen ein einwöchiges Betriebspraktikum durch. Ziel des Betriebspraktikums ist es, dass unsere Schüler die Arbeitswelt mit ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihren Schwierigkeiten kennen lernen. 

 

Ein wesentlicher Teil bei diesem Vorhaben ist die eigenständige Suche nach Praktikumsplätzen. Hierbei wird der junge Mensch u.U. lernen müssen, mit Absagen fertig zu werden. Während des Praktikums kann der/die Schüler/in in das von ihm/ihr gewählte Berufsfeld von verschiedenen Seiten Einblick nehmen, d.h. beispielsweise neben technischen Abläufen auch kaufmännische Bereiche kennen lernen und ggf. selbst aktiv werden. Zudem wird den Jugendlichen während der Berufserkundung deutlich, welche Kompetenzen und Fähigkeiten die Mitarbeiter des jeweiligen Betriebs oder der Einrichtung brauchen und was von Schulabgängern erwartet wird,

Überblick

Im Rahmen der Berufsorientierung an Gymnasien (BOGY) haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 die Gelegenheit, ein einwöchiges Betriebspraktikum zu absolvieren. Dieses findet stets in der ersten Woche des schriftlichen Abiturs statt und ist für alle verpflichtend. Die Eltern der Achtklässler werden am Elternabend des zweiten Halbjahres durch die BOGY-Beauftragte über das Betriebspraktikum informiert. Zu Beginn des neuen Schuljahres werden alle Deutsch-, und Gemeinschaftskundelehrer der Klassenstufe 9 von der BOGY-Beauftragten über den organisatorischen Rahmen in Kenntnis gesetzt. Anschließend informiert der Deutschlehrer die Schülerinnen und Schüler über die Planung und Vorbereitung des Praktikums und koordiniert die außerdem mit den Gemeinschaftskundelehrern die Vergabe der Referate über das Praktikum, die 1/5 der mündlichen Note ausmachen.
Das Praktikum sollte nicht in dem Betrieb eines Familienmitgliedes der Schüler/innen absolviert werden und sollte gut und schnell erreichbar sein (S-Bahnnetz). Ausnahmen werden mit der BOGY-Beauftragen besprochen.

 

Ab dem Schuljahr 2018/19 werden die bislang durchgeführten Referate von einem „Reflexionsbericht“ abgelöst. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich intensiv mit den Erfahrungen, die sie in der Berufswelt gemacht haben und reflektieren individuell, welche Konsequenzen für die weitere Berufs- und Studienorientierung sich daraus ergeben. 
Diese Reflexionsphase wird in einem persönlichen JKG-BOGY-Ordner gemäß der Strukturierung des BOGY-Kompass festgehalten und dient der prozesshaften Vorbereitung der BOGY-Module in der Kursstufenzeit.
Mit der Einführung des Schulfaches WBS (Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung) ab dem Schuljahr 2019/20 gewinnt die Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler nochmals an Wert und bereitet sie, zusammen mit diversen Angeboten insbesondere während der Sondertage, optimal auf den sehr individuellen Prozess der Orientierung hin zu Studium und Beruf vor.

Download BOGY Flyer

Die Schülerfirma am JKG

Was ist eine Schülerfirma?

Als Schülerfirma wird ein von Schülern eigenverantwortlich gegründetes Übungsunternehmen bezeichnet, welches mit realem Geschäftsbetrieb, realen Waren und realen Geldströmen zumeist unter dem Schirm einer Schule für ein Jahr geführt wird.

Schuljahr 2019 - 2020: Die Geschäftsidee „Flaska Lampa“ :

Unsere Firma „Flaska Lampa“ hat sich dafür entschieden, Lampen aus alten Glasflaschen herzustellen. Die einfache Geschäftsidee zielt darauf ab, den Flaschen erneut eine Funktion zu geben. Dies unterstützt den Gedanken des Upcyclings. Momentan streben alle nach einer besseren Umwelt und solche nachhaltigen Produkte werden immer mehr nachgefragt. Außerdem haben viele Personen wieder mehr Interesse an diesem RETRO-Style.

Was ist Upcycling?

Beim Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) werden Abfallprodukte oder scheinbar nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt.

Im Gegenteil zum Downcycling kommt es bei dieser Form des Recyclings zu einer stofflichen Aufwertung. Die Wiederverwertung, von bereits vorhandenem Material, reduziert die Verwertung von Rohstoffen.

Wir haben zwei verschiedene Produkte:

  • Das Modell Loki: besteht aus dem Oberteil, steht auf einem Holzsockel, Licht wird durch ein Teelicht im Inneren der Flasche erzeugt
  • Das Modell LokiLight: besteht aus dem Unterteil, soll als Teelicht dienen

Wir möchten mit unserem Projekt auch dem sozialen Aspekt Rechnung tragen, indem wir bei der Auswahl unserer Lieferanten auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit achten.

Produktion:

Wie ist der Firmenname „Flaska Lampa“ und der Produktname „Loki“ entstanden?

Der Name Flaska Lampa kommt aus dem schwedischen und bedeutet Flaschenlampe. Unsere Produktnamen finden ihren Ursprung in der nordischen Mythologie. Dort steht Loki für den Gott des Feuers. Dieses Merkmal findet sich in unserem Produkt wieder, weshalb wir uns für diesen Namen entschieden haben.

Kontaktmöglichkeiten der Schülerfirma

Email: flaska.lampa@jkg-leonberg.de

Website: www.jkg-leonberg.de/berufsorientierung

Hier unser Produktsortiment

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